Sonntag, 30. September 2012

Duocarns 3: Die drei Könige von Pat McCraw



Autor: Pat McCraw
Titel: Duocarns - Die drei Könige
Originaltitel: ---
Verlag: Elicit Dreams
Erschienen: 04. Juni 2012
ASIN: B008968VXA
Seiten: 214 (nach Printausgabe)
Einband: e-book
Serie: Duocarns Bnd. 3

Band 1 Duocarns - Die Ankunft
Band 2 Duocarns - Schlingen der Liebe
Band 4 Duocarns - Adam der Ägypter
Band 5 Duocarns - Liebe hat Klauen
Band 6 Duocarns - Ewige Liebe
Band 7 Duocarns - Alien War Planet


Inhalt:

Tervenarius ist in der Anomalie verschollen und auch Solutosan ist vor diesem Schicksal nicht sicher. Hinzu kommt, dass die Duocarns ihre Aufmerksamkeit teilen müssen, denn auf Duonalia ebenso wie auf der Erde treiben die Bacani ihr übles Spiel. Und ihnen ist einfach nicht beizukommen.
Solutosan hingegen muss sich mit einer ganz anderen Gefahr herumschlagen. Er ist auf einem ihm fremden Planeten gestrandet, ohne Nahrung und ohne eine Möglichkeit von dort weg zu kommen. Einzige Möglichkeit ist jetzt, Informationen zu sammeln und nach einer Lösung dieses Dilemmas zu suchen.
Und was ma wohl aus Tervenarius geworden sein?


Leseprobe:

Der energetische Ring verblasste und erlosch.
Solutosan war in die Knie gebrochen und starrte fassungslos auf Ulquiorra, der in seinem von der Anomalie zerfetzten Gewand, zitternd und stöhnend vor ihm auf dem Boden lag. David, die Hände vors Gesicht geschlagen, sank in sich zusammen.
Ulquiorra hatte Tervenarius auf dem Transport verloren. Eine Katastrophe!
Patallia stürzte sofort zu Ulquiorra, kniete sich neben ihn und ergriff mit besorgter Miene dessen Handgelenk. Er maß den Puls und nahm mit der Handfläche eine kleine Blutprobe, die er sofort in seinen Körper einspeiste und analysierte.
Er hob den blanken, kahlen Kopf. Seine tiefgründigen Augen blickten ernst. »Er ist total erschöpft, Solutosan«, sagte er telepathisch zu ihm. »Hilf mir bitte, ihn hinzulegen.«Direkt angesprochen löste Solutosan sich aus seiner Erstarrung und erhob sich schleppend. Er fühlte sich völlig überrumpelt, wusste nur, dass er einen seiner besten Freunde verloren hatte und war Patallia dankbar, dass er in diesem Moment die Anweisungen gab.
Gemeinsam stützten sie Ulquiorra und brachten ihn in einem der Gästezimmer zu Bett. Patallia breitete eine leichte Decke bis über seine Mitte und betrachtete den Torwächter sorgenvoll, dessen schwarzes, langes Haar einen starken Gegensatz zu seinem leichenblassem Gesicht bildete.
»Tervenarius hat einfach losgelassen«, flüsterte Ulquiorra immer wieder. »Er ist einem Ruf gefolgt.«


Meine Meinung:

Wie man sieht ist dies bereits der dritte Band der Duocarns, wer also nicht gespoilert werden will, der sollte erst einmal die ersten beiden Bände lesen ^^

Wow, der dritte Band .... uuuuuund ..... ich bin immer noch mit Begeisterung dabei. Wieder hat es nicht einmal 24 Stunden gebraucht um dieses Buch zu beenden. Die Geschichte der Duocarns ist noch immer spannend, interessant und super abwechslungsreich. Einzige wirkliche Konstante bisher .... die Liebe, denn die kommt auch hier nicht zu kurz.

Endlich wurde auch meine Neugier hinsichtlich Duonalias etwas gemindert. Denn anders als in den Vorgängern spielt dieser Band nicht mehr hauptsächlich auf der Erde, sondern auf gleich vier verschiedenen Planeten. Das Element der Sci-Fi kommt dadurch auch wieder mehr zum Ausdruck. Viel mehr will ich dazu aber auch nicht verraten, denn genau das macht einen gewissen Teil der Spannung aus.

Der seit dem ersten Band bestehende Disput der beiden auf der Erde gestrandeten Parteien scheint zu einem Ende zu kommen. Aber dafür tun sich neue Abgründe auf Duonalia auf, denn endlich sind die Krieger wieder in der Lage ihren Schwur zu erfüllen und ihre Heimat zu beschützen. Doch das scheint leichter gesagt als getan, denn zu lange waren sie fort. Und ihnen fehlen zwei ihrer Brüder, die in der Anomalie verschwunden sind. Einzige Sicherheit ... Solutosan lebt, denn seine Tochter kann ihn weit fort noch immer spüren. Mehr können sie aber leider nicht tun um Solutosan zu retten.

Aber es verschwinden nicht nur Charaktere, sondern es kommen auch Neue hinzu. Die Occabellaner sind ein sehr bunt gemischtes Volk. Da wären die Quinaris unter König Arishar (Erdwesen), die Aquarianer unter König Maurus (Wasserwesen) und die Trenarden unter König Luzifer (Feuerwesen). Und wieder lässt mich diese Phantasie vor Erstaunen den Mund offen stehen lassen wie ein Karpfen.
Mit diesem Volk bekommen es nun auch unsere Duocarns zu tun. Was sich daraus entwickelt sollte aber jeder selber nachlesen.
Ich kann nur sagen, ich war hin und her gerissen ob ich sie verabscheuen, mögen oder doch lieber bemitleiden soll. Ich bin sehr gespannt, wie sie meine Gefühle ihnen gegenüber in den nächsten Bänden entwickeln.

Nun aber zu zwei bekannten Charakteren. Wie schon weiter oben erwähnt kommt auch die Liebe wieder nicht zu kurz. Smu hatte ja bereits mit den Duocarns zu tun. Diesmal läuft er dem Arzt Patallia regelrecht in die Arme .... und dreimal dürft ihr raten, ob er auch da bleibt :p

Jedoch anders als in den Vorgängern sind diese Liebesszenen diesmal etwas dünner gesät. Aber das tut dem Buch in keinster Weise weh, denn es wird das Augenmerk auf ganz andere Aspekte gelegt. Wichtig sind dieses Mal vor allem die Bewältigung der Probleme auf der Erde sowie auf Duocarn und die Odyssee von Solutosan, die zu einem gravierenden Einschnitt führt. Einer davon ist das Aussehen von Solutosan ... man war ich geschockt. Seine schööööönen langen Haare um die ich ihn beneidet habe ...... AB! Einfach weg! *heul*

Entschuldigung für diesen Ausbruch .... und weiter im Text.

Das Cover ist wie schon bei den Vorgängern ein Hinweis auf den Inhalt, denn zu sehen ist Mauron, einer der drei Könige. Die Farben dieses Königs gefallen mir sehr und sind sehr passend für ein Wasserwesen. Es gefällt mir, denn es kommt ohne weitere Schörkel oder Ablenkungen aus.

Der Schreibstil hat sich erneut stark verbessert. Immer leichter kann man der Erzählung folgen. Auch wird die Handlung sehr schnell vorangetrieben, das man gar keine Zeit hat in Langeweile zu verfallen. Dies wird vor allem auch daran liegen, dass zwischen den einzelnen Kapiteln teilweise Zeitsprünge eingebaut sind. Man sollte sich davon jedoch nicht abschrecken lassen, denn es bewahrt somit den Leser vor zu langen und langweiligen Passagen, die sonst wahrscheinlich eingefügt worden wären. Also Hut ab vor dieser Entscheidung.





Wieder ist es Pat McCraw gelungen, mich in den Bann ihrer Geschichte zu schlagen und ich schaffe es nicht mich daraus zu befreien. Erneut freue ich mich auf die Fortsetzung und die neuen Ideen, die mich sicher erwarten.







Autorenporträt


Pat McCraw, die Kurzgeschichten-Schreiberin, begann nach dem Tod ihres geliebten Mannes mit ihrem »Duocarn« Werk. Durch ihre jüngste Tochter und deren Vorliebe für Fanfiction, Animes und Yaoi beeinflusst, erschuf sie in ihrer Buchreihe wunderschöne Traummänner, die erotische, sowie auch homoerotische Abenteuer durchleben.
Sie lebt mit ihren drei Kindern und zwei Hunden in der Eifel.

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